Die Geschichte des Yoga

Erste Nachweise

Die ersten Spuren des Yoga liegen etwa 3500 Jahre zurück. Zu dieser Zeit, also ca. 1500 vor unserer Zeitrechnung, lassen sich in den alten indischen Weisheitstexten, den Veda, zum ersten Mal die Existenz von weisen, heiligen Männern bezeugen, von denen es heißt, dass sie meditieren und die Atemübungen machen, die als Vorformen des heutigen Yogas angesehen werden.

Der bekannte Yoga-Meister Marcel Anders-Hoepgen verfasste ein Buch, in dem die mythologische Geschichte des Yoga anschaulich dargestellt wird: das Hatha-Yoga Praxisbuch. Laut diesem Buch besagen indische Erzählungen, dass es im 6. Jahrhundert einen großen und erfahrenen Yoga-Meister namens Shankaracharya gab.

Die Reinheit der Lehre

Das 6. Jahrhundert war aber auch eine Zeit voller Scharlatanerie, zu der Yoga oft falsch und unsauber unterrichtet wurde. Shankarachary brachte die „reine“ Lehre des Yoga wieder zurück und etablierte vier neue Mönchsorden, die mit seiner Verbreitung betraut waren.

Ein späteres einflussreiches Mitglied eines Mönchordens, der auf einen der alten zurückgeht war Meister Sivanda. Dieser gründete 1932 den Sivanda Ashram, 1936 die Divine Life Society und 1948 die Yoga Vedanta Fores Academie. Er schrieb mehr als 200 Bücher und hatte Schüler, die den unterschiedlichsten Nationen angehörten.

So verbreitete sich Yoga rasant bis in die heutige Zeit, in der es schon fast ein „Modesport“ geworden ist.

 

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